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Audiovisuelle Medien prägen die Mediennutzung der Jugendlichen in Deutschland (JIM-Studie 2015)

1. Dezember 2015

Fast alle Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren beschäftigen sich mit Handys und Smartphones und mit dem Internet. Ebenfalls zu den fünf wichtigsten Medienbeschäftigungen zählen das Fernsehen, MP3 und Radio. Laut der JIM-Studie 2015 (Jugend, Information und Multimedia) liegen Handy und Internet mit einer Nutzung von 94 und 92 Prozent mehrmaliger Nutzung pro Woche an der Spitze. Fernsehen wird von 80 Prozent der Jugendlichen mehrmals pro Woche geschaut, Radio kommt auf 76 Prozent.

Bei der Internetnutzung baut das Handy seinen Vorsprung vor Computern und Laptops weiter aus: 88 Prozent der Jugendlichen haben in den vergangenen zwei Wochen mindestens einmal das Smartphone für einen Besuch im Internet genutzt, Computer und Laptops kommen nur noch auf 74 Prozent. Die Nutzung von Tablets bleibt konstant bei 22 Prozent, während Smartfernseher weiter zulegen und inzwischen von 6 Prozent der Jugendlichen genutzt werden.

Die Nutzung der Medien spiegelt sich auch beim Besitz von Geräten wieder. So verfügen 99 Prozent der Mädchen und 97 Prozent der Jungen über ein eigenes Handy, 88 bzw. 91 Prozent haben einen eigenen Zugang zum Internet sowie 72 bzw. 80 Prozent einen eigenen Computer oder Laptop. 55 Prozent der Mädchen und 60 Prozent der Jungen besitzen einen eigenen Fernseher, 57 bzw. 51 Prozent ein Radio.

Inhaltlich liegt der Schwerpunkt der Internetnutzung nach wie vor auf der Kommunikation, wenn auch der Anteil weiter zurückgeht. Rund 40 Prozent macht der Anteil an der gesamten Internetnutzung aus. Gewachsen ist hingegen die Online-Zeit für Unterhaltung (z.B. Musik, Videos, Bilder): gut ein Viertel macht ihr Anteil inzwischen aus. Auch der Anteil der Internetzeit, der für Spiele genutzt wird (20 %), konnte ein leichtes Plus verzeichnen. 14 Prozent der Zeit werden zur Informationssuche genutzt.

Radio wird von 83 Prozent der Jugendlichen mindestens einmal in zwei Wochen genutzt, 75 Prozent nutzen es sogar täglich oder zumindest mehrmals pro Woche. Dabei ist die Nutzung bei Mädchen nach wie vor etwas höher als bei Jungen.

Dabei findet die Nutzung nach wie vor am meisten über Autoradios und stationäre Radios statt, gefolgt von Handys und Smartphones.

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