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Unterhaltungs- und Medienbranche wächst bis 2017 weiter

1. November 2013

Die Unterhaltungs- und Medienbranche ist im Jahr 2012 erneut gewachsen und soll sich auch in den kommenden Jahren weiter positiv entwickeln. Dies geht aus der im Rahmen der Münchner Medientage vorgestellten "German Entertainment and Media Outlook 2013-2017" der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC hervor. Der Studie zufolge hat die Medienbranche in Deutschland 2012 ein Marktvolumen von 64,5 Milliarden Euro erreicht und ist gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Prozent gewachsen. Bis zum Jahr 2017 erwartet PwC für die gesamte Medienbranche in Deutschland ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 2,3 Prozent auf dann 72,4 Milliarden Euro.

Das von PwC erfasste Marktvolumen liegt damit allerdings deutlich unter dem Gesamtvolumen der Kultur- und Kreativwirtschaft, die laut einer vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Auftrag gegebenen Studie bereits im Jahr 2011 einen Gesamtumsatz von 143 Milliarden Euro erwirtschaftete (s. Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland). 

Wachstum erwarten die PwC-Analysten für alle im VPRT vertretenen Segmente im deutschen Markt: Die TV-Umsätze sollen bis 2017 jährlich im Schnitt um 1,9 Prozent auf 14,285 Milliarden Euro steigen, für die Radio-Umsätze erwartet PwC im selben Zeitraum ein durchschnittliches Wachstum von 1,4 Prozent pro Jahr auf dann 3,755 Milliarden und die Onlinewerbeumsätze sollen sogar um 7,2 Prozent pro Jahr zulegen . Ebenfalls positiv entwickeln sollen sich Film und Musik, während für Zeitungen und Zeitschriften weiter rückläufige Umsätze erwartet werden.

Für den Bereich der werbefinanzierten Angebote erwartet PwC in den kommenden Jahren eine weitere Verschiebung der Werbemarktanteile, weg von den Zeitungen und Zeitschriften, hin zu Online-, TV- und Radiowerbung. Die in der PwC-Prognose für das Jahr 2012 angenommenen Basiswerte weichen dabei allerdings erheblich von den in der offiziellen deutschen Werbestatistik genannten Umsatzvolumina ab. Insbesondere die von PwC zugrundegelegten Umsätze der Onlinewerbung liegen weit über den in der offiziellen Statistik gemeldeten Werbeumsätzen der Onlinemedien (exkl. Search und Affiliate), aber auch immer noch weit über den gesamten Online-Werbeumsätzen (inkl Display, Search und Affiliate). Laut ZAW-Statistik erreichte demgegenüber die Fernsehwerbung 2012 das größte Umsatzvolumen im Gattungsvergleich (siehe ZAW-Werbemarktanteile 2012).

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