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ZAK beauftragt Monitoring von Benutzeroberflächen von Smart-TVs und Receivern

22. März 2017

Die Landesmedienanstalten wollen, dass ihr gesetzlicher Auftrag zur Regulierung der Benutzeroberflächen der Plattformbetreiber auf die Benutzeroberflächen von Smart-TVs und Receivern erweitert wird. Der Vorsitzende der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM), Siegfried Schneider, sagte in Berlin: „Die Landesmedienanstalten spüren täglich den Wandel der Medienwelt durch die Konvergenz. ... Doch um wirklich zukunftsorientiert auf die neuen Entwicklungen reagieren zu können, sollten die Grundsätze der Transparenz, Diskriminierungsfreiheit, Chancengleichheit und Nutzerautonomie bei der Plattformregulierung nun schnellst möglich in Gesetze gegossen werden. Das übergreifende Ziel dabei ist und bleibt die Vielfaltssicherung im Sinne der Mediennutzer.“

Um die Notwendigkeit ihrer Forderung belegen zu können, hat die Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) ein systematisches Monitoring von Benutzeroberflächen Smart-TVs und Receivern in Auftrag gegeben. Es soll untersucht werden, inwieweit Electronic Programme Guides (EPGs), Portale oder Navigatoren durch vorgegebene Sortierung die Auffindbarkeit von Programminhalten durch die Zuschauer und damit den Prozess der freien Meinungsbildung beeinflussen.

Die Ergebnisse sollen Ende Mai 2017 vorliegen. Mit der Durchführung der Untersuchung ist das Forschungsinstitut Facit Digital GmbH beauftragt worden.

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