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WRC 12: Arabische und afrikanische Staaten wollen Digitale Dividende II

8. Februar 2012

Auf der Internationalen Frequenzkonferenz „World Radiocommunication Conference 2012“ (WRC 12) drängen die Staaten aus Afrika und Arabien auf eine Öffnung des 700 MHz-Bandes für mobile Dienste.

Medienberichten zufolge ist die Ursache für den Druck, dass in vielen afrikanischen und arabischen Länder das 800 MHz-Spektrum von staatlichen Einrichtungen bzw. für hoheitliche Aufgaben genutzt werden. Eine Nutzung des oberen UHF-Bandes für mobile Dienste, wie sie seit einem Jahr in Deutschland möglich ist, erfolgte nicht. Die Hoffnung derjenigen, die auf eine Öffnung des 700 MHz-Bandes drängen, fußt darauf, dass durch die Einführung von DVB-T2 ein effektiveres Frequenzmanagement möglich sein wird und dadurch Frequenzkapazitäten frei werden.

Die Vertreter Europas machen jedoch auf die Probleme aufmerksam, die eine erweiterte Öffnung des UHF-Bandes für Non-Broadcast-Services mit sich bringen würde. Derzeit wird bei den Verhandlungen nach einem Kompromiss gesucht. Die Verhandlungen sollen am 17. Februar 2012 ihren Abschluss finden.

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