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Die Organisationen zur Bekämpfung von Urheberrechtsverletzungen im deutschsprachigen Raum haben auf ihrem diesjährigen Jahreskongress neben Erfolgen bei der Bekämpfung von Piraterie auch Vorschläge zur Verbesserung der Abwehr und Strafverfolgung von Urheberrechtsdelikten präsentiert.
Die deutsche Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) und der österreichische Verein für Anti-Piraterie der Film- und Videobranche (VAP) nahmen auf dem 5. D-A-CH-Branchenforum neben den Providern und Bezahlsystemen insbesondere die Werbewirtschaftin den Fokus. Die Werbeunternehmen sollten es dringend unterbinden, auf Portalen, welche ihre Attraktivität mit illegalen Streaming- und Downloadangeboten heben, Werbemittel zu platzieren und diese dadurch zu finanzieren.
Ein weiterer Appell richtete sich an die Branchen- und Publikumsjournalisten. Sie wurden aufgefordert, in ihrer Berichterstattung, unabhängig ob in Zeitschriften oder in Blogs nicht auf Umgehungsmechanismen bzw. die Nutzungsmöglichkeiten illegaler Angebote hinzuweisen.
Die GVU bekräftigte zudem ihre Forderung nach der Einführung eines Warnhinweismodells.
Julia Maier-Hauff