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Schweden entscheidet sich gegen Umstellung auf DAB+

9. Februar 2016

Der Schwedische Reichstag hat sich einstimmig gegen das digital-terrestrische Radio DAB+ entschieden. Eine Migrationsphase zwischen 2017 und 2022 wurde von allen acht Parteien im Parlament abgelehnt. Die Regierung hatte sich bereits im Juni 2015 gegen DAB+ ausgesprochen. Stattdessen soll UKW weiter die Grundversorgung mit Radio übernehmen, ergänzt um mobiles Internetradio über 3G und 4G.

Mit der Entscheidung schließt sich Schweden Finnland an, das sich ebenfalls gegen DAB+ entschieden hat. Im Gegensatz dazu schaltet Norwegen 2017 UKW ab, erste Privatradios haben laut Medienberichten bereits ihre UKW-Frequenzen verlassen und senden nur noch digital-terrestrisch.

Das staatliche Sveriges Radio sieht sich nach dem Parlamentsbeschluss gezwungen, seine digital-terrestrischen DAB-Sendernetze abzuschalten. Man verlange jedoch von der Regierung, die mobile Internetradioverbreitung im Jahr 2018 erneut kritisch zu untersuchen. Die kommerziellen Radioanbieter halten noch zwei nationale Lizenzen für DAB-Multiplexe, wollen aber aber ohne Sveriges Radio nicht in den Ausbau von DAB+ investieren.

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