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Europäische Kreativwirtschaft und VPRT begrüßen Portabilitätsverordnung

18. Mai 2017

Das Europäische Parlament hat am 18. Mai 2017 die neue Portabilitätsverordnung verabschiedet. Damit ist die Grundlage geschaffen, dass es Verbrauchern künftig möglich sein wird, On-Demand-Dienste ihres Heimatlandes temporär auch in anderen EU-Mitgliedstaaten nutzen zu können.
 
Die europäische Allianz der Rundfunk- und Kreativwirtschaft – unter ihnen der VPRT – begrüßen die Entscheidung des EU-Parlaments. Der Beschluss schafft einen Mehrwert für den Verbraucher unter gleichzeitiger Wahrung des Grundprinzips der Territorialität.
 
Die Verbände warnen zugleich davor, dass man mit dem Vorschlag zur Anwendung der Satelliten-und Kabel-Richtlinie auf den Onlinebereich das Territorialitätsprinzip aufgegeben würde. Dieses Prinzip ist aber für die audiovisuelle Wertschöpfungskette und den Erhalt  der medialen und kulturellen Vielfalt in Europa von grundlegender Bedeutung.

Nachtrag 20.07.2017: Die am 18. Mai 2017 verabschiedete Portabilitätsverordnung ist am 30. Juni 2017 im EU-Amtsblatt veröffentlicht worden. Sie tritt am 20. Juli 2017 in Kraft.

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Kontakt

Julia Maier-Hauff

Senior Counsel European Affairs / Syndikusrechtsanwältin
Keyfacts RFM

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