login

metanavigation

contentarea

VPRT zum Zweiten Glücksspieländerungsstaatsvertag: „Nach der Reform, ist vor der Reform“

16. March 2017

Berlin, 16.03.2017 Die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder haben auf ihrer heutigen Konferenz den zweiten Glücksspieländerungsstaatsvertrag unterzeichnet und damit den Weg freigemacht für eine Reformierung des gerade im Bereich der Sportwetten als gescheitert geltenden ersten Glücksspieländerungsstaatsvertrages. Statt des von Anbietern, Gerichten und der Europäischen Kommission kritisierten Modells einer zahlenmäßig auf 20 begrenzten Konzessionierung von Sportwetten, setzt der neue Änderungsstaatsvertrag als zentrale Änderung auf eine qualitative Erlaubniserteilung.

Dr. Matthias Kirschenhofer, Geschäftsführer der Sport1 Media GmbH und Vorsitzender des Arbeitskreises Wetten im VPRT, sagt zu dem Ergebnis der Konferenz: „Der VPRT hatte stets gefordert, insbesondere die quantitativen Begrenzungen bei den Sportwettenkonzessionen aufzuheben. Von daher ist die heutige Entscheidung als ein erster Schritt in die richtige Richtung zu begrüßen, auch wenn eine echte Marktliberalisierung über alle Angebote hinweg noch aussteht.“

Denn aus Sicht des Verbandes gibt es weitergehenden Reformbedarf, vor allem mit Blick auf die einschlägigen Werbevorschriften. Hierzu Kirschenhofer: „Eine praktikable, rechtssichere und möglichst umfassende Bewerbung von Sportwetten und weiteren Angeboten ist für die Medienunternehmen ein sehr relevanter Refinanzierungsfaktor. Hier lassen die Länder eine Chance ungenutzt, um gerade der Kanalisierungsfunktion, die von Werbung ausgeht, Nachdruck zu verleihen. Stattdessen beharrt man beim Alten.“

Nach Unterzeichnung des Änderungsstaatsvertrages muss dieser von den Länderparlamenten ratifiziert werden, damit er am 1. Januar 2018 in Kraft treten kann.


Für Rückfragen:
Pressesprecher Hartmut Schultz, Hartmut Schultz Kommunikation GmbH
T | +49 30 3 98 80-101, E | schultz@schultz-kommunikation.de

Über den VPRT:
Der VPRT ist die Interessenvertretung der privaten Rundfunk- und Telemedienunternehmen. Mit ihren TV-, Radio-, Online- und Mobileangeboten bereichern seine rund 150 Mitglieder Deutschlands Medienlandschaft durch Vielfalt, Kreativität und Innovation. Damit das auch in der digitalen Welt so bleibt, müssen die regulatorischen, technologischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen. Als Wirtschaftsverband unterstützen wir unsere Unternehmen im Dialog mit Politik und Marktpartnern beim Erreichen dieses Ziels – national und auf EU-Ebene.

Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V.
Stromstraße 1, 10555 Berlin
Rue des Deux Eglises 26, B-1000 Bruxelles – Büro Brüssel
T | +49 30 3 98 80-0, F | +49 30 3 98 80-148
E | info@vprt.de  
www.vprt.de


additional information

Kontakt

Hartmut Schultz

Pressesprecher
Keyfacts RFM
Banner Newsletter Subpage

contentarea bottom