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Privatsender prämieren Gewinner im Schülerwettbewerb „Gewalt ist keine Lösung!“

4. Dezember 2007

Berlin, den 16. Februar 2004 Die besten Ideen des Wettbewerbs „Gewalt ist keine Lösung!“ haben heute der Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation e. V. (VPRT) und die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e. V. (FSF) in Berlin in Anwesenheit von Kulturstaatsministerin Dr. Christina Weiss und Bundesjustizministerin Brigitte Zypries ausgezeichnet. Eine hochkarätig besetzte Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Jo Groebel, Generaldirektor des Europäischen Medieninstituts, hatte im Dezember 2003 aus mehr als 450 eingereichten Vorschlägen von Schülern und Schulklassen einen Vorschlag der Klasse R8c der Realschule Heinrich-von-Gagern in Weilburg als Siegerbeitrag ausgewählt. Die Schüler thematisieren in ihrem Spot die alltägliche Gewalt an den Schulen und appellieren vor allem an die Eltern, sich bewusster mit diesem Thema und seinen Ursachen auseinander zu setzen. Die Idee der Hauptgewinner wurde als TV-Spot umgesetzt. Er wird ab Februar in den Programmen der privaten Fernsehsender deutschlandweit ausgestrahlt.

VPRT-Vizepräsidentin und RTL-Generalsekretärin Ingrid M. Haas betonte anlässlich der Preisverleihung die Verantwortung der privaten Fernsehsender für einen bewussten Umgang mit dem Thema Gewalt. „Gewalt unter Kindern und Jugendlichen ist leider zu einem alltäglichen Phänomen geworden. Wer dafür allein den Medien die Schuld zuweist, macht es sich allerdings zu einfach. Medien sind nicht der Grund für Gewalt in der Gesellschaft. Mit der Kampagne ist es uns gelungen, dass sich bundesweit Schüler mit dem Thema Gewalt in Familien und Schulen intensiv auseinandergesetzt haben. Wir hoffen, dass die Ausstrahlung des Spots diese Diskussion weiter befördert.“

Staatsministerin Dr. Christina Weiss zeigte sich beeindruckt von der Kampagne, die die privaten Rundfunkveranstalter initiiert haben, um ein Zeichen gegen Gewalt und gegen Gleichgültigkeit in der Gesellschaft zu setzen. Um Fortschritte bei der Abkehr von der Gewalt zu erzielen, gelte es, die Jugend anzusprechen und zu erreichen. "Das dies gelingen kann, macht die überwältigende Resonanz auf die Ausschreibung des Drehbuchwettbewerbs deutlich", so Staatsministerin Weiss.

Auch Bundesjustizministerin Brigitte Zypries begrüßte die Initiative der Privatsender und wies auf den besonderen Stellenwert der Gewaltprävention hin. "Kinder brauchen Selbstbewusstsein. Sie müssen lernen, mit Aggressionen konstruktiv umzugehen – also Konflikte nicht mit Gewalt zu lösen, sondern darüber zu reden, was oder wer einen ärgert oder stört. Lernen können Kinder dies am besten, wenn ihre Eltern, Erzieher oder Lehrer mit gutem Beispiel vorangehen und ihnen ein solches Verhalten vorleben. Denn erfolgreiche Gewaltprävention fängt schon im frühen Kindesalter an", sagte Brigitte Zypries.

Die Preisverleihung ist der vorläufige Höhepunkt einer bundesweiten Fernseh- und Hörfunkkampagne, die von den Privatsendern im Sommer vergangenen Jahres anlässlich des Runden Tisches „Medien gegen Gewalt“ initiiert wurde. An der Expertenrunde, die im Jahr 2002 unter der Federführung von Bundeskanzler Gerhard Schröder, dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck und Hamburgs Erstem Bürgermeister Ole von Beust sowie von Bund, Ländern und Medien-vertretern ins Leben gerufen wurde, ist der VPRT aktiv beteiligt.

Umfassende Informationen zu der Kampagne und dem Wettbewerb sowie weitergehende Informationen über die Siegerbeiträge finden Sie unter www.mediengegengewalt.de. Hier stehen Ihnen im Laufe des Tages auch Fotos von der Preisverleihung und Screenshots aus dem Siegerspot in Printqualität zum Download zur Verfügung.


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Kontakt

Hartmut Schultz

Pressesprecher
Keyfacts RFM
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