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VPRT: Eckpunkte der Ministerpräsidenten für ein Lizenzmodell im Bereich der Sportwette grundsätzlich richtiges Signal

6. April 2011

 

  • Restriktionen und Einschränkungen bergen Gefahr, dass Kanalisierung des Spieltriebs nicht funktioniert – marktkonforme Nachbesserungen erforderlich
  • Werbung sollte auch im Umfeld von Sportprogrammen zugelassen werden

 

Berlin, den 6. April 2011    Der Arbeitskreis Wetten im Verband Privater Rundfunk und Telemedien e. V. (VPRT) hat die heute vorgestellten Eckpunkte der Ministerpräsidenten als grundsätzlich richtiges Signal für ein Lizenzmodell im Bereich der Sportwette bewertet, aber bezweifelt, dass die vorgesehen Restriktionen das Ziel der Regulierung, den Spieltrieb zu kanalisieren, gerecht wird.

Thomas Deissenberger, Sprecher des Arbeitskreises Wetten im VPRT und Vorsitzender der Geschäftsführung der Constantin Sport Marketing GmbH: „Die grundsätzliche Entscheidung für ein Lizenzmodell entspricht der vom VPRT seit geraumer Zeit erhobenen Forderung und ist ein grundsätzlich richtiges Signal. Allerdings bergen die in den Eckpunkten enthaltenen Restriktionen die Gefahr, dass das Ziel einer neuen Regulierung, den Spieltrieb zu kanalisieren, verfehlt wird. Insbesondere die in den Eckpunkten enthaltenen hohen Abgaben lassen bezweifeln, dass sich Anbieter unter Wettbewerbsgesichtspunkten um Lizenzen bewerben werden. Das Verbot der Werbung im Umfeld von Sportprogrammen im Fernsehen diskriminiert einseitig Werbeträger, die in diesem Bereich tätig sind und ist weder inhaltlich nachvollziehbar noch akzeptabel. Dies ist eine weitere und einseitige Belastung der Mediengattung Fernsehen im intermedialen Wettbewerb um Werbegelder.“

Der VPRT appelliere daher an die Länder, in dem weiteren Umsetzungsprozess entsprechend nachzubessern und eine marktkonforme Regulierung zu schaffen, die auch Werbung im Sportumfeld im Fernsehen ermöglicht und sicherstellt, dass die unregulierten Umsätze im deutschen Sportwettenmarkt in den dann regulierten Markt zu einem größtmöglichen Teil überführt werden.


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Hartmut Schultz

Pressesprecher
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