Die Netto-Gesamteinnahmen der erfassbaren Werbeträger sind im vergangenen Jahr um 3,2 Prozent auf 18,42 Milliarden Euro zurückgegangen. Die elektronischen Medien Fernsehen, Radio und Onlinemedien verzeichnen dagegen Wachstum und haben Marktanteile gewonnen.
Die Harmonisierung der Werbevorgaben für die ARD-Radioprogramme auf Basis des bestehenden NDR-Modells hätte keine negativen Auswirkungen für Radio als Werbegattung. Dies ist das zentrale Ergebnis einer Studie des Media-Auditing-Spezialisten Equibity, die im Auftrag von VPRT und DLM durchgeführt wurde.
Die privaten Radioprogramme erfüllen eine wichtige Informationsleistung in der Region und die ARD-Werbeprogramme haben sich ansonsten deutlich an die Programmstrukturen der privaten Programme angenähert. Eine grundsätzliche Dualität der Programmstrukturen von Privaten und werbetragenden ARD-Programmen ist nicht erkennbar.
Radiowerbeumsätze: + 2 Prozent • Fernsehwerbeumsätze: + 1,5 Prozent • Teleshopping: + 5 Prozent • Pay-TV & Paid-VoD: + 12 Prozent
Die Fernsehwerbung war auch 2011 das umsatzstärkste Segment mit Netto-Werbeeinahmen in Höhe von 3,981 Milliarden Euro (+0,7 Prozent). Die Hörfunkwerbung erreichte 709,15 Millionen Euro (+ 2,5 Prozent). Für die Online-Medien wurden 990 Millionen Euro (+ 15 Prozent) erfasst.

