Umsätze der GEMA 2012
Die GEMA konnte im Jahr 2012 Gesamterträge in Höhe von 820 Millionen Euro verbuchen. Mit 261 Millionen Euro steuerten Hörfunk und Fernsehen den größten Beitrag dazu bei.
Die ARD erhielt die Zuschläge für die Pakete „Audio Broadcast“ und „Audio Erweiterungspaket“ mit erweiterten Stadion-Zutrittsrechten. Sport1 sicherte sich das Paket „Audio Netcast“, das die 90-minütige Berichterstattung über jedes Einzelspiel im Internet erlaubt.
Bei der Ausschreibung der Radiorechte für die Fußball-Bundesliga hat sich nach der ersten Bieterrunde noch kein Bewerber durchsetzen können. Wie die Deutsche Fußball Liga (DFL) mitteilte sollen die Bewerber um die Rechtepakete für die Spielzeiten 2013/2014 bis 2016/2017 noch einmal Gebote abgeben.
Statt eines nachhaltigen Wettbewerbs sehen sich die Rundfunkveranstalter einer VPRT-Analyse zufolge nach wie vor mit überwiegend marktbeherrschenden Anbietern konfrontiert.
Die Gesamtverträge Fernsehen und Hörfunk zwischen der GEMA und dem Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT) sowie der Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk (APR) basieren auf einem einheitlichen Tarifmodell, das sowohl für privaten als auch für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gelten wird. Die Gesamtverträge gelten rückwirkend zum 01.01.2009.

