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Untersuchung bescheinigt Smart-TV hohes Potenzial bei seinen Nutzern

01.09.2014

Smart-TV stellt für den Nutzer eine gelungene Integration von non-linearer und linearer Welt dar. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Kartografie von Bewegtbild 5“ im Auftrag von IP Deutschland, die die qualitative Nutzung und Wirkungsweise von Smart-TV untersucht hat. Hauptnutzungsgrund für Smart-TV ist danach weiterhin in erster Linie das lineare Fernsehen. Dieses wird allerdings ergänzt durch Interaktivität und sofortige Bedürfnisbefriedigung, die direkt auf dem TV-Gerät möglich ist. Zudem bietet Smart-TV dem Nutzer die Möglichkeit, sich sein eigenes Programm zusammenzustellen sowie Informationen zur Programm und Nachrichten abzurufen. Vor allem aber ermöglicht Smart-TV das Abdecken vielfältiger Bedürfnisse in einer entspannten „Lean-back-Verfassung“.

Rund jeder fünfte Haushalt in Deutschland ist inzwischen über Smart-TV-Geräte, Set-Top-Boxen oder Konsolen in der Lage, hybride TV-Angebote zu nutzen. Die tatsächliche Nutzung liegt allerdings derzeit noch bei nur rund der Hälfte.

Vor allem der Standard HbbTV steht bei den Nutzern als Bindeglied zwischen linearer und non-linearer Welt hoch im Kurs, da es Aktivität und Flexibilität in entspannter Haltung ermöglicht. Demgegenüber reißen Apps auf Smart-TVs die Nutzer eher aus der „Lean-back-Verfassung“ heraus und lassen zudem im Vergleich zur App-Nutzung auf anderen Screens noch die gewohnten hohen technischen Standards vermissen.

Im Hinblick auf die Werbung kommt die Untersuchung zu einem positiven Ergebnis. Durch die Interaktivität generiere Smart-TV eine hohe Aufmerksamkeit, die durch das Gefühl der Selbstbestimmtheit verstärkt wird. Auch biete das interaktive Fernsehen gute Möglichkeiten, bestimmte Zielgruppen zu erreichen.

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Ansprechpartner

Frank Giersberg

Mitglied der Geschäftsleitung / Markt- und Geschäftsentwicklung, Kaufmännischer Leiter