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VPRT-Vorstände stehen Rede und Antwort zu Verbandsforderungen

04.10.2017

Der Vorstandsvorsitzende des VPRT, Hans Demmel, und der Vorsitzende des Fachbereichs Radio und Audiodienste, Klaus Schunk, haben in zwei Interviews mit dem Fachmagazin Promedia (Heft 10/2017) die jüngsten Vorstöße des Verbands erläutert.

In einem Interview zur Neugestaltung des Telemedienauftrags von ARD und ZDF erklärte Demmel, dass sich ARD und ZDF sich systematisch immer weiter von ihrem ursprünglichen Auftrag entfernt haben. Das öffentlich-rechtliche Angebot in seiner heutigen Dimension verzerre den Wettbewerb, behindere die Entwicklung privater Angebote und beschränke damit die Vielfalt zum Nachteil aller. Das duale Rundfunksystem funktioniere schon seit längerem nicht mehr, und mit der Diskussion um den Telemedienauftrag von ARD und ZDF bestehe nun die akute Gefahr, dass auch der Onlinemarkt durch beihilfenfinanzierte Angebote zunehmend in Schieflage gerät und sich diese Fehlentwicklung fortsetzt.

Klaus Schunk erklärte, dass in der Diskussion um DAB+ sei politische gewollte Point-of-no-Return überschritten sei. Im Interesse der Mitglieder wolle der VPRT dazu beitragen, dass in diesem Wandlungsprozess das duale Radiosystem erhalten bleibt und es keine Expansion öffentlich-rechtlicher Radioprogramme unter dem Mantel der Digitalisierung gibt. Dazu seien aber eine solide Geschäftsgrundlage und eine Abbildung aller bestehenden privaten Hörfunkprogramme über DAB+ notwendig.

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