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Positionierungsstudie Hörfunk: Streamingdienste machen vor allem klassischen Tonträgern Konkurrenz

17.05.2018

Die steigende Nutzung von Musikstreamingdiensten schlägt sich vor allem auf das Hörverhalten über CDs, Schallplatten und MP3s nieder. Zu diesem Ergebnis kommt die Positionierungsstudie Hörfunk 2018 der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK). In der Untersuchung gab die Mehrheit der Rheinland-Pfälzer an, dass sich die Radionutzung seit der Nutzung von Streamingdiensten nicht verändert hat. Beim Musikhören über klassische Tonträger ist der Rückgang deutlicher zu spüren.

Unterschiede sind hier – beim Radio wie bei Tonträgern zwischen den Altersklassen zu beobachten. Während Streamingdienste bei den Älteren kaum Auswirkungen zeigen, sind die Nutzungsrückgänge bei den jüngeren Zielgruppen deutlicher zu erkennen.

Die Ursache für das gute Abschneiden des Radios gegenüber Streamingdiensten dürfte in den zusätzlichen Programminhalten liegen. Zwar stuften mit 91 Prozent die meisten Hörer die Musik als sehr wichtig ein, Nachrichten aus der Region (77 %), aus Deutschland (74 %) und aus der Welt (69 %), sowie Verkehrsmeldungen und das Wetter spielen aber ebenfalls eine große Rolle.

Für die Untersuchung waren im März und April 2018 in einer repräsentativen Onlinebefragung 14- bis 69-jährige Radiohörer aus Rheinland-Pfalz befragt worden.

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Ansprechpartner

Johannes Leibiger

Referent Medienwirtschaft

Frank Giersberg

Mitglied der Geschäftsleitung / Markt- und Geschäftsentwicklung, Kaufmännischer Leiter