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Länder bestätigen Frequenzauktion und Wechsel auf DVB-T2

30.03.2015

Der Bundesrat hat den Neuordnungsplänen für das 700-MHz-Band zugestimmt. Damit bestätigte die Ländervertretung die Pläne der Bundesregierung, das digitale Antennenfernsehen vom Übertragungsstandard DVB-T auf den effizienteren Nachfolger DVB-T2 umzustellen und die frei werdenden Kapazitäten an die Betreiber von Mobilfunknetzen zu versteigern. Damit soll das mobile Breitband ausgebaut werden.

Die Länderkammer forderte die Bundesregierung gleichzeitig auf, im Rahmen des Vorhabens für Entschädigungszahlungen an den Rundfunk zu sorgen. Für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) soll zudem ein ausreichendes Frequenzspektrum zugesichert werden. Es müsse gewährleistet sein, dass zu den vorgesehenen 2 × 30 MHz für mobiles Internet auch ausreichend Frequenzen für die künftige Breitbandkommunikation der Sicherheitsbehörden im 700-MHz-Bereich zur Verfügung gestellt werden, so der Bundesrat.

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Ansprechpartner

René Böhnke

Referent Medientechnologie