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Gericht zweifelt an Grundlage für Verlegeranteile an GEMA-Ausschüttung

Die GEMA darf nicht grundsätzlich einen Teil ihrer Tantiemen an die Musikverlage ausschütten. Hätten die Urheber ihre Rechte zuerst aufgrund vertraglicher Vereinbarungen auf die GEMA übertragen, so könnten die Verleger keine Ansprüche aus den Urheberrechten der Künstler auf Beteiligung an den Ausschüttungen ableiten.

Gema und YouTube einigen sich auf Vergütung

Nach jahrelangem Streit haben sich das Videoportal YouTube und die GEMA auf die Zahlung einer Abgabe geeinigt. Damit sollen die rund 70.000 Mitglieder der GEMA rückwirkend ab 2009 vergütet werden und Sperrtafeln bei YouTube der Vergangenheit angehören.

GEMA gewinnt gegen Sharehoster

Ein Sharehoster macht sich schadenersatzpflichtig, wenn er das Hochladen und die Verbreitung urheberrechtlich geschützter Inhalte nicht unterbindet. Dies hat das Landgericht München I entschieden.

Musikindustrie verzeichnet Wachstum im ersten Halbjahr 2016

Wie der Bundesverband Musikindustrie (BMVI) mitteilte, nahmen die Erlöse aus den Musikverkäufen und aus der Nutzung von Streamingdiensten legten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um insgesamt 3,6 Prozent zu. Der Musikmarkt teilt sich dabei in 60,4 Prozent physische und 39,6 Prozent digitale Verkäufe.

TV-Geräte in Arztpraxen sind laut EuGH vergütungspflichtig

Betreiber von medizinischen Einrichtungen, die in Warte- oder Trainingsräumen TV-Geräte für Patienten aufstellen, sind zu urheberrechtlichen Vergütungen verpflichtet. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden. Die Wiedergabe sei zwar nicht Teil der Behandlung, verschaffe der Einrichtung aber einen Wettbewerbsvorteil.

Umsätze der GEMA 2015

Die GEMA konnte im Jahr 2015 Gesamterträge in Höhe von 894 Millionen Euro verbuchen. Mit 280 Millionen Euro steuerten Hörfunk und Fernsehen den größten Beitrag dazu bei.

Umsätze der Musikindustrie 2015

Die Umsätze der Musikindustrie sind im Jahr 2015 verglichen mit den Vorjahren weiter gestiegen. Sie liegen bei rund 1,71 Milliarden Euro. Trotz steigender Werte bei den digitalen Musikverkäufen, kommt dem physischen Musikverkauf nach wie vor die größte Bedeutung zu.

OLG München: YouTube haftet weiterhin nur als Störer

Die GEMA hat im Streit um Schadenersatz für illegal auf YouTube veröffentlichte geschützte Musikstücke vor dem Oberlandesgericht München eine Niederlage erlitten. Die Richter urteilten, dass YouTube kein Musikdienst ist und damit nicht in der generellen Verantwortung für die dort eingestellten Inhalte steht.

YouTube haftet grundsätzlich nur als „Störer“

Das Landgericht München hat YouTube in einem Urteil als Hostprovider eingestuft, der für die von Nutzern hochgeladenen Inhalte nicht unmittelbar verantwortlich ist. Das OLG Hamburg bestätigte jedoch, dass YouTube nach Hinweis illegale Inhalte unverzüglich sperren und weitere Verstöße möglichst verhindern müsse.

EU-Kommission genehmigt Joint Venture von GEMA, PRS und STIM

Die Europäische Kommission hat das unter dem Namen ICE - International Copyright Services geplante Joint Venture von GEMA, PRS for Music und STIM genehmigt. Onlinemusikplattformen sollen so einfacher die erforderlichen Lizenzen erhalten, um Verbrauchern grenzübergreifend Musikdienste anbieten zu können.

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