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Kommission fordert von Onlinehändlern die Nutzung der Streitbeilegungsplattform

18.12.2017

Die EU-Kommission hat Onlinehändler aufgerufen, die Streitbeilegungsplattform für Onlineeinkäufe zu nutzen. Eine Untersuchung habe ergeben, dass nur 28 Prozent der untersuchten Websites auf die Plattform verlinken, obwohl derartige Links verpflichtend sind. Auch verweisen nicht alle Onlinehändler auf die vorgeschriebene E-Mail-Adresse, die zur Online-Streitbeilegung über die Plattform genutzt werden kann. Nur 85 Prozent der rund 20.000 untersuchten Websites geben diese E-Mail-Adresse an.

Die am 15. Februar 2016 von der Kommission gestartete Plattform soll helfen, Streitigkeiten schneller und kostengünstiger als vor Gericht zu lösen. Ein Bericht über die Funktionsweise der Plattform zeigt, dass seit Bestehen der Plattform mehr als 24.000 Beschwerden von Verbrauchern eingereicht wurden. Etwa 40 Prozent der Beschwerden wurden außerhalb der Plattform durch einen direkten Kontakt zwischen Verbraucher und Händler gelöst, der über die Plattform zustande kam.

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Ansprechpartner

Julia Maier-Hauff

Senior Counsel European Affairs / Syndikusrechtsanwältin